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Aschaffenburg Artikel
Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern und liegt an den Flüssen Main und Aschaff, am westlichen Rand des Spessarts und am oberen linken Eck des Mainvierecks.
Aschaffenburg gilt als das Tor zu dem Spessart, und wird wegen seines milden Klimas auch das Bayerische Nizza genannt.
Aschaffenburg ist Sitz des Landkreises Aschaffenburg und der Fachhochschule Aschaffenburg.
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Aschaffenburg, in dem Mittelalter Ascaphaburc genannt, wurde in dem 5. Jahrhundert von den Alemannen gegründet.
Seit dem 10. Jahrhundert, bis zu dem Reichsdeputationshauptschluss in dem Jahre 1803 gehörte Aschaffenburg zu dem Mainzer Kurfürstentum, und war von da an stets Zweitresidenz der Mainzer. 974 wurde mit dem Bau der Stiftskirche St. Peter, später St. Peter und Alexander, begonnen. 989 ließ der Erzbischof von Mainz Willigis eine Holzbrücke über den Main bauen. Um 1122 befestigte der Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken die Siedlung. 1144 erhielt Aschaffenburg das Marktrecht und 1161 Stadtrechte.
Die Stiftsherren von Sankt Peter und Alexander beauftragten 1516 „Mathis, den Maler" – Matthias Grünewald mit der Erstellung von Altargemälden. Ebenfalls in dieser Zeit führte Martin Luther den berühmten Schriftwechsel zu dem Ablasshandel mit dem auch in Aschaffenburg residierenden Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Albrecht von Brandenburg.
Nach der Zerstörung der alten Burg in dem Jahre 1552 in dem Markgräflerkrieg ließ 1605 Johann Schweikard von Kronberg das Schloss Johannisburg errichten, das 1619 fertig gestellt war.
1631 verhinderte der Kapuzinerpater Bernhard von Trier die Plünderung und Brandschatzung durch die von Würzburg heranziehenden Schweden durch Überreichen der Schlüssel der Stadttore.
1803 wurde Aschaffenburg Teil des neu gegründeten Fürstentums Aschaffenburg , welches für die Jahre 1810 bis 1813 in dem Großherzogtum Frankfurt aufging. Am Ende der Befreiungskriege, nachdem Wiener Kongress 1814, kam das Gebiet des Fürstentums zusammen mit dem Großherzogtum Würzburg zu Bayern, wozu es seitdem gehört.
1840 bis 1848 ließ König Ludwig I. von Bayern das Pompejanum errichten. Ebenso wie das Schloss Johannisburg wurde es in dem Zweiten Weltkrieg 1945 durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Das Schloss wurde ab 1954 wieder aufgebaut, das Pompejanum erst ab 1984. Heute beherrscht es wieder das Bild der Stadt, vom Main aus gesehen.
1904 eröffnete in Aschaffenburg die erste Fahrschule Deutschlands. 1955 bis 1961 wurde die Autobahn A3 fertiggestellt.
1958 erhielt die Stiftskirche St. Peter und Alexander den päpstlichen Titel Basilika minor, wurde also zur Stiftsbasilika St. Peter und Alexander .
1978 initiierte Guido Knopp einen Geschichtsdiskurs, die jährlich stattfindenen Aschaffenburger Gespräche , die mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Geschichtsdiskussion in Deutschland geworden sind.
1995 eröffnete die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in den ehemaligen Räumen der amerikanischen Garnison eine Außenstelle in Aschaffenburg (in dieser Zeit Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg), die bald darauf zur selbständigen Fachhochschule Aschaffenburg wurde.
Buch-Tipp: Also, um acht beim Schlappeseppel Die Beschreibung für das Buch " Also, um acht beim Schlappeseppel" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
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- Aschaffenburg ist für den Personenverkehr Knotenpunkt der Bahnlinien von Würzburg nach Hanau und Frankfurt am Main, Darmstadt und Amorbach, und auch ICE-Halt. In dem Eisenbahngüterverkehr ist Aschaffenburg jedoch nach Stillegung seines Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr.
- Die Autobahn A 3 führt nach Frankfurt am Main (etwa 40 km entfernt) und Würzburg (etwa 80 km entfernt).
- Der südliche Endpunkt der A 45 liegt bei Aschaffenburg.
- Ein Flugplatz befindet sich etwa 10 km entfernt in dem Bereich der Gemeinde Großostheim .
Buch-Tipp: Das Rätsel Grünewald Eine Beschreibung zum Buch " Das Rätsel Grünewald" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
Weiterführende Bildungseinrichtungen | |
Fachhochschule Würzburg - Schweinfurt - Aschaffenburg
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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Blick auf Schloss Johannisburg 1916
- Schloss Johannisburg (Renaissance) mit der Hofbibliothek
- Pompejanum (Nachbildung des "Haus des Castor und Pollux" aus dem antiken Pompeji)
- Stiftskirche St. Peter und Alexander mit spätromanischem Kreuzgang
- "Die Beweinung Christi" von Matthias Grünewald in der Stiftskirche St. Peter und Alexander
- Altstadt mit Fachwerkhäusern
- Park Schönbusch (Englischer Landschaftsgarten) mit Schlösschen, Irrgarten, Musikpavillion
- Altstadtfriedhof (mit den Gräbern von Clemens Brentano, Christian Brentano und Wilhelm Heinse)
- Denkmal von Pater Bernhard unterhalb der Willigis-Brücke (s.o.)
Buch-Tipp: Hexenfeuer: Historischer Roman aus Aschaffenburg und Kahlgrund Hexerische Geschichte Da ich selbst aus dem Raum Aschaffenburg komme, hat mich das Buch sehr interessiert. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und man kann sich sehr gut vorstellen, wie es damals gewesen sein muss. Erschreckend ist, wie selbstverständlich damals mit den Hinrichtungen umgegangen wurde. Ein Spectaculum in Vollendung. Das Buch... |
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Die Stadt Aschaffenburg gliedert sich in 10 Stadtteile:
- Stadtmitte : 23.233 Einwohner
- Damm : 13.374 Einwohner
- Schweinheim: 9.842 Einwohner
- Nilkheim : 5.839 Einwohner
- Obernau: 4.426 Einwohner
- Leider: 3.440 Einwohner
- Strietwald : 3.125 Einwohner
- Österreicher Kolonie: 1.533 Einwohner
- Gailbach : 1.731 Einwohner
- Obernauer Kolonie : 1.245 Einwohner
Quelle: http://www.aschaffenburg.de/ (http://www.aschaffenburg.de/)
Buch-Tipp: Spessart mit Kindern. 700 Ausflüge und Aktivitäten rund ums Jahr Finn und Nils unter Spessarträubern Den Pippi-Langstrumpf-Spielplatz in Jossgrund hätten Nils (3) und Finn (1) nie entdeckt, wenn dieser Reiseführer nicht existieren würde. Das war einer von drei Ausflugtipps aus "Spessart mit Kindern", die wir uns mit unseren Kindern bisher ausprobiert haben. Allesamt für Eltern und Kinder... |
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In die kreisfreie Stadt Aschaffenburg wurden eingemeindet:
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Beschreibung:
In Silber eine rote Burg mit blauen Dächern; in dem kleeblattförmigen Torbogen der thronende, blau gekleidete hl. Martin, die Rechte segnend erhoben, mit der Linken den goldenen Krummstab haltend.
Bedeutung:
Das Stadtwappen zeigt den heiligen Martin von Tours, der als Schutzpatron der Stadt verehrt wird, weil sich sein Bild in dem Stadtwappen befindet (was aber von der Zugehörigkeit zu dem Erzstift Mainz rührt). Aufgrund der Beteiligung an den Bauernkriegen 1528 war es der Stadt von Kurfürst und Erzbischof Albrecht von Brandenburg aberkannt worden. Erst König Ludwig I. von Bayern gab der Stadt 1836 ihr altes Wappen zurück, nach dem sie jahrhundertelang ca. ein gotisches A als Wappen führen durfte.
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Söhne und Töchter der Stadt | |
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Weitere Berühmte Personen | |
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